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Häufig gestellte Fragen

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Sollten Sie unter den nachfolgenden Punkten keine ausreichenden Antworten finden, so senden Sie eine Mail an die Leiterin des kombinierten Profils:

Müssen vom Praktikumslohn Abzüge gemacht werden?

Neben den gesetzlichen Abzügen AHV, ALV und EO (Beitragspflicht erst ab dem 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahrs) sind im Normalfall keine weiteren Abzüge vorgesehen.

Die Prämien für die obligatorische Berufsunfallversicherung übernimmt der Arbeitgeber. Die Nichtberufsunfallversicherung (NBU) kann auf den Praktikanten, die Praktikantin übertragen werden.

Sollten Essensabzüge o.ä. anfallen, so sind diese explizit anzugeben.

Muss ich mich um Arbeitsbewilligungen kümmern?

Für Jugendliche mit Wohnsitz in Basel-Stadt und Praktikumsbetriebe in Basel-Stadt gilt: Solange das Praktikum im Rahmen des ZBA stattfindet, muss keine Arbeitsbewilligung eingeholt werden, sofern eine grundsätzliche Arbeitserlaubnis vorliegt.

Hat der/die Jugendliche einen ausserkantonalen Wohnsitz oder liegt das Domizil des Betriebs ausserhalb der Kantonsgrenzen, so gelten die Vorgaben der zuständigen Kantone.

Wie sind die Arbeitszeiten der PraktikantInnen geregelt?

Die PraktikantInnen sind während drei Tagen der Woche im Betrieb, während den Schulferien fünf Tage. Die Schultage sind dabei entweder «Montag und Dienstag» oder «Donnerstag und Freitag».

Die tägliche Arbeitszeit beträgt im Normalfall zwischen 8 und 9 Stunden.

In Betrieben, wo am Wochenende gearbeitet wird, sollten die PraktikantInnen pro Monat höchstens zweimal am Samstag und/oder Sonntag arbeiten müssen: Die Kompensation erfolgt stets als Arbeitszeit direkt vor oder nach dem Wochenenddienst. 

Wie sind die Ferien geregelt?

Die PraktikantInnen haben ein Anrecht auf mindestens 5 Wochen Ferien pro Jahr. Die eigentlichen Ferientage werden anteilsmässig nach der im Vertrag vermerkten Anstellungsdauer berechnet.

Die Ferien werden durch den Betrieb verwaltet, dürfen jedoch nie über die Unterrichtszeit gelegt werden.

Wie hoch soll der Praktikumslohn sein?

Der Praktikumslohn orientiert sich grundsätzlich am Lohn des ersten Lehrjahres im entsprechenden Berufsfeld.

Das Festlegen des Lohns ist Sache des Betriebs. Seitens der Schule wird erwartet, dass der ausbezahlte Lohn jedoch im Normalfall 350 CHF pro Monat nicht unterschreitet.

Der Betrieb entscheidet darüber, ob ein 13. Monatslohn bzw. eine Gratifikation ausbezahlt wird.

Wie erfolgt ein Tätigkeitsbeschrieb des Praktikumsplatzes?

Jedes Praktikum hat einen Ausbildungsteil: Aus diesem Grund muss ein Betrieb die Tätigkeiten, für welche die PraktikantInnen vorgesehen sind, festhalten. Dies erfolgt entweder als kurzer Text direkt im Vertrag oder als Vertragsanhang.