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Unterricht im integrativen Profil

Die Jugendlichen des integrativen Profils können in ihrer zweijährigen Schulzeit von einem abwechslungsreichen Angebot profitieren, das weit mehr bietet als nur die klassische Schulbildung. Unser Anspruch ist es, dass sich unsere Jugendlichen gut in die Gesellschaft integrieren und dabei eine realistische berufliche Perspektive entfalten.

Unser Verständnis von Integration

Unter Integration verstehen wir, dass die Jugendlichen die unterschiedlichen Lebensweisen in der Schweiz kennenlernen und nach und nach ein eigenes, passendes Lebensmodell entwickeln. In diesem Prozess unterstützen wir sie.

In unseren Klassen befinden sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Länder und Kulturen. Sie erfahren bei uns, wie ein multikulturelles Miteinander gelingen kann und welche Wertvorstellungen es dazu braucht.

Sorgfältige Betreuung

Von Vorteil dabei sind engagierte, verständnisvolle und geduldige Lehrpersonen, die den Jugendlichen in ihren Klassen mit maximal 16 Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartner dienen. Jede Klasse wird dabei von zwei Lehrpersonen geführt, sodass ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zwischen Lehrpersonen und Jugendlichen entstehen kann.

Exkursionen und praxisorientierte Fächer

Zudem legen wir grossen Wert auf Ausflüge, Schulexkursionen und handlungsorientiertes Arbeiten, damit die Jugendlichen ihr neues Lebensumfeld nicht nur in der Theorie, sondern auch konkret und praktisch erfahren können. Am Ende des ersten Schuljahrs organisieren wir ein einwöchiges Klassenlager, das in einem anderen, meist anderssprachigen Kanton stattfindet und einen weiteren wichtigen Baustein des Integrationsprozesses darstellt.

Damit die Jugendlichen die nötigen schulischen Voraussetzungen für den Einstieg in die Arbeitswelt erwerben, bietet das integrative Profil neben der Grundbildung (Deutsch als Zweitsprache, Mathematik, Sport und Allgemeinbildung) auch praxisorientierte Fächer an, die die Jugendlichen nach ihren Neigungen wählen können. Wir wissen, dass unsere Jugendlichen einen methodisch-didaktisch abwechslungsreichen Unterricht schätzen und sich in einer lernfreundlichen Atmosphäre wohl fühlen.

Unterstützung bei der Berufswahl

Während im ersten Schuljahr der schulische Hauptfokus noch auf dem Spracherwerb liegt, kommt im zweiten Schuljahr Unterstützung für den Berufswahlprozess hinzu. Neben dem individuellen Coaching der Jugendlichen durch die Lehrpersonen beziehen wir auch die Berufsberatung und die Eltern respektive die Betreuerinnen und Betreuer unserer Schülerinnen und Schüler mit ein. Unsere Erfahrungen zeigen, dass motivierte Jugendliche in den allermeisten Fällen das integrative Profil mit einer gut reflektierten Zukunftsperspektive und einer individuellen Anschlusslösung verlassen.